Die Tradition des Maibaums in Bayern

Die Tradition einen Maibaum aufzustellen, geht bis ins 16. Jahrhundert zurück. In München werden in den zahlreichen Stadtteilen bis zu 55 Maibäume aufgestellt, während das Datum des Aufstellens variiert. Meistens fällt der Termin auf den 1. Mai, der in allen Bundesländern ein Feiertag ist und als solcher auch gebührend zelebriert wird.

Sehr markant am Maibaum ist der grüne Wipfel, verziert mit einem blau-weißen Band, selbstgeschnitzten Figuren und einem Kranz um den Stamm. Nach alter Tradition findet man ebenso einen Spruch auf dem Maibaum, der die Einigkeit des Ortes zum Ausdruck bringen soll. Ein Spruch wie dieser macht den Gemeinschaftssinn deutlich: „Mein Dorf, das die Tradition in Ehren hält, hat mich mit vereinten Kräften hier erstellt. Nun betrachte mich genau und denke stets daran, dass einer alleine nichts erreichen kann.“

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Schnupftabak

Der Schnupftabak ist in Bayern eine altbewährte Tradition, die man besonders an Stammtischen älterer Herren beobachten kann. Der Tabak besteht heutzutage aus Tabakblättern, die vorher in Zucker, Wachholderstrunk und Tabaköl, welches das früher verwendete Butterschmalz ersetzt, eingelegt wurden. Oft wird noch Menthol oder Kampfer hinzugefügt, um das Schnupfen angenehmer zu machen. So einfach, wie es sich anhört ist das Einziehen des Tabaks nämlich gar nicht. Wer hier Fehler macht oder sich etwas ungeschickt anstellt, kann den einen oder anderen Niesanfall bekommen. Die Intensität ist jedoch vergleichbar mit dem Rauchen der ersten Zigarette bzw. Zigarre – zu tief inhaliert setzt rasch ein Hustenanfall ein.

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Das Oktoberfest und seine Anziehungspunkte

Das Oktoberfest trägt nicht umsonst den Namen größtes Volksfest der Welt. Jährlich besuchen über sechs Millionen Menschen die Theresienwiese und feiern nach bayrischer Tradition. Während die älteren Generationen eher die Festzelte bevorzugen, um sich mit verschiedenen Schmankerln verwöhnen zu lassen, zieht es die Jugendlichen zu den Attraktionen der Fahrgeschäfte. Doch auch am Bier finden natürlich viele Gefallen, so dass die nachfolgende Achterbahnfahrt zur knallharten Magentortur wird.

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Ursprung und Geschichte des Oktoberfests

Das Oktoberfest (im Volksmund Wiesn genannt) hat eine bereits 200 Jahre alte Geschichte hinter sich. Zum ersten Mal fand das Oktoberfest im Jahre 1810 anlässlich der Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese auf einer großen Wiese statt. Dank der Braut trägt der heutige Standort das Oktoberfest den Namen Theresienwiese. Demzufolge erklärt sich auch der, vor allem im Münchener Raum bekannte Begriff, die „Wiesn“.

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Der Biergarten als Kulturgut

Kaum mehr wegzudenken aus dem bayerischen Kulturgut sind definitiv die Biergärten, die zahlreiche Menschen an lauen Sommerabenden mit gemütlicher Atmosphäre, bayerischen Schmankerln und einer kühlen „Mass“ Bier zu sich locken. Die Tradition der Biergärten geht zurück auf das 16. Jahrhundert zurück. Sie entstanden quasi als Nebenprodukt der Brauereinkellerkühlung, da die Fläche unterhalb der dazu verwendeten Bäume ausgenutzt werden musste.

Heutzutage finden unsere durstigen Kehlen Abkühlung im Nass der etlichen Biersorten, welche in den Biergärten angeboten werden. Auf warme als auch kalte Speisen muss natürlich nicht verzichtet werden. Genau so dürfen Sie selbst entscheiden, ob Sie ihre Speisen selbst mitnehmen oder vom Angebot der Speisekarten Gebrauch macht. Die typischen Biergarten-Speisen sind der gebackene Schweinsbraten und der Obatzter, welche auf traditionelle Art und Weise zubereitet werden.

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