Beginnen wir mit der Frage: Wie wurde das Jodeln überhaupt erfunden? Alles fing mit zwei Japanern an, die auf einer Bergtour waren. Plötzlich fiel ihr Radio in eine Schlucht. Sagt der eine Japaner: “Holidiladio odel Holdudiladio?”
Spaß beiseite.
Das Jodeln entstand aus den Zurufen der Sammler, Bergbauern und Hirten, die so miteinander auf der Alm kommunizierten oder nach ihrem Vieh riefen. Mit der Zeit entwickelte sich die Jodelei zu einer musikalischen Ader, weshalb sie heutzutage oft in der Volksmusik wiedergefunden wird. Doch das Jodeln ist nicht nur in Bayern verbreitet, sondern auch international bekannt, wie zum Beispiel in der Schweiz, in Österreich und der Steiermark. Dabei sind die Bezeichnungen für das Jodeln von Ort zu Ort unterschiedlich. Das Wort „Jodeln“ verwendet man in Bayern aber auch in der alltäglichen Sprache, beispielsweise als Ausdruck von Schmerzen. Lokale Bezeichnungen für den Jodler bzw. das Jodeln sind Wullaza (Steiermark), Almer (Oberösterreich), Dudler (Niederösterreich und Wien), Gallnen (Oberbayern), Ari (Bayrischer Wald), Roller (Oberharz), Zäuerli (Appenzellerland), Juchzer und andere.
