Die bayrische Küche

Eins steht fest, die Bayern lieben es deftig, doch was darf in der bayrischen Küche auf keinen Fall fehlen? Richtig, der Schweinsbraten und der leckere „Obatzter“.

Den Anfang macht das traditionsreichste aller bayrischen Mittagsgerichte, der Schweinsbraten. Für alle, die die gute bayrische Hausmannskost noch nicht kennen: Der Schweinsbraten wird mit Semmelknödeln und Blau- oder Sauerkraut serviert und gehört neben dem Hendl, zu den Bestsellern auf dem Oktoberfest. Der „Obatzter“ ist eine bayrische Käsecreme, bestehend aus Camembert, Butter, Zwiebeln und Gewürzen, den man meist zum Abendbrot oder auch als Vorspeise samt Brot oder Breze essen kann.

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Weißwurst- eine bayerische Spezialität?

Aus bayerischen Gaststätten sind sie nicht mehr wegzudenken und in vielen Ländern werden sie nicht selten auf klischeehafte Art und Weise mit der deutschen Esskultur verknüpft. Die Weißwürste, wie man sie kennt, sind 12-15 cm lang und bringen es auf ein stolzes Gewicht von rund 80 bis 90 Gramm pro Stück. Was in den Weißwürsten wirklich drin ist, lässt sich auf den ersten Blick nur schwer erahnen. Weißwürste bestehen üblicherweise aus Kalbsfleisch, Schweinerückenspeck, gegartem Kalbskopffleisch, Eisschnee und Kochsalz und werden je nach Rezept auf diverse Arten gewürzt. Doch stammt die Weißwurst ursprünglich wirklich aus bayerischen Regionen? Echte bayrische Weißwurstliebhaber werden jetzt wahrscheinlich protestieren, aber die Bayern sind nicht die Einzigen im Weißwurst-Universum, die sich als Erfinder der (fast) weißen krummen Dinger behaupten.

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